Interview: IRONY
Hallo Jörg, hallo Irony! Ich freue mich, dass ich euch wieder mal als Interview-Partner zu Gast habe.It’s been a while... eure Fans und ich sind schon tierisch gespannt, was es im Irony-Camp so Neues gibt... also fangen wir doch gleich mal an...
1. Es ist so einiges passiert seid wir das letzte Mal ein Interview führten. Jörg, bitte erzähle uns ein wenig über die Neuerungen/Änderungen bei Irony.
Jörg: Es hat sich mittlerweile sehr viel bei uns getan. Zunächst einmal sind wir schon seit November 2007 bei Sleaszy Rider Records unter Vertrag. Es war geplant, dass wir unser zweites Studio-Album „In the beginning echoes from the past“ über die Plattenfirma veröffentlichen. Doch daraus wurde nichts. Als sich Ende 2008 immer noch nichts getan hatte, kontaktierten wir Sleaszy Rider unzählige Male, erkundigten uns über eine konkrete Veröffentlichung unserer Scheibe und versuchten Druck zu machen. Doch wir wurden nur immer wieder mit allerhand Versprechungen und Entschuldigungen vertröstet, die sich im Nachhinein als die unmöglichsten Ausreden und Lügengeschichten entpuppten. Seit Oktober 2009 versuchen wir nun mit Rechtsmitteln aus dem Vertrag raus zu kommen, da wir ansonsten noch bis Oktober 2010 festgenagelt sind. Das ist aber nicht so ganz einfach und wir haben uns schon darauf eingestellt, die Zeit bis Oktober noch „abzusitzen“. Lange Rede, kurzer Sinn: Durch diese Aktion hat Sleaszy Rider Records die Band in vielerlei Hinsicht schwer getroffen und erst jetzt geht es mit Irony wieder langsam bergauf.
2. Ich habe festgestellt, dass Nicolaj Ruhnow nicht mehr euer Sänger ist. Darf man fragen, wie es zum Sänger-Wechsel kam?
Jörg: Das hatte zwei Gründe. Zum einen singt Nick nun schon seit längerer Zeit bei der Band Domain und ist bei denen natürlich zeitlich sehr stark eingebunden. Zum zweiten war er auch frustriert über das „Nichtweiterkommen“ von Irony, welches Sleaszy Rider Records zuzuschieben ist.
3. Gab es noch irgendwelche Änderungen der Band-Besetzung?
Jörg: Das kann man wohl sagen! Bis auf mich (Jörg, der Drummer), verließ jeder die Band und zwar aus ähnlichen Gründen wie Nick. Entweder war man frustriert über die unglückliche Lage der Band oder die Zeit bzw. die Familie ließ nicht mehr genug Freiraum, um sich weiterhin für die Band zu einzusetzen. Es war nach dem ganzen Chaos klar, dass neue, frische und absolut motivierte Musiker nachkommen mussten. Ich stieß also auf zwei Brüder (Daniel und Florian), die beide hervorragende Gitarristen sind, traf mich mit ihnen einige Male zum Proben und war begeistert, wie gut beide die Irony-Songs in kürzester Zeit umsetzten. Bald darauf trat Alex, ein guter Freund von Daniel, der Band als Bassist bei. Auch er bewies sofort seine außergewöhlich hohen musikalischen Fähigkeiten. Leider haben wir aber immer noch keinen richtigen Sänger für Irony gefunden, obwohl wir schon einige vorsingen ließen, aber wir wollen eben keine halben Sachen machen. Gitarrist Daniel singt allerdings sehr gut und übernimmt die Rolle des Sängers, bis wir jemand passendes gefunden haben.
4. Am 20.06. hattet ihr einen Auftritt bei dem Geheim-Gig von Domain. Wie ist eure Show so verlaufen und wie kamt ihr bei dem Publikum in Groß-Gerau so an?
Jörg: Oh ja, dieser Abend war klasse. Besonders viel Spaß hat’s gemacht mit den Jungs von Pump und Domain Backstage abzuhängen, die waren echt sehr lustig drauf. Der Club selbst war auch was Besonderes. Früher war das nämlich mal ein Gerichtsgebäude mit sehr hohen Decken und extravaganten Verzierungen an den Wänden usw. Es hatte einfach ein sehr außergewöhnliches Flair und obwohl wir nur die Vorband waren, kamen wir beim Publikum auch bestens an.
5. Was liegt derweil so als nächstes an Konzerten bei euch an?
Jörg: Wir sind im Moment dabei, viele Konzerte im Raum Karlsruhe-Heidelberg-Mannheim zu planen. Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, uns unseren Status als eine der besten badischen Metalbands wieder zurückzuerspielen, nachdem wir so durch unsere Plattenfirma ausgebremst wurden. Demnächst wird es also wieder einiges von uns zu hören geben. Konkrete Termine stehen dann auf unserer Website und Myspace-Seite.
6. Welches Ziel habt ihr euch mit Irony gesetzt?
Jörg: Wie gesagt, wir wollen uns wieder unseren Status zurückerkämpfen und werden das tun, indem wir viel live spielen und über eine neue Plattenfirma unsere Musik veröffentlichen werden.
7. Wird es neues Material.. sprich in nächster Zeit eine neue Irony Scheibe geben?
Jörg: Ja. Im April 2010 beginnen wir mit den Aufnahmen zu unserer neuen CD. Wir können es schon alle kaum mehr erwarten die neuen Songs einzuspielen. Was wir vorab verraten können ist, dass die CD sehr facettenreich sein wird.
8. Wie sieht es eigentlich aus, wenn Irony proben.... trefft ihr euch alle oder findet euer Proben allein zu Hause statt?
Jörg: Natürlich bereitet sich jeder gut zuhause vor, aber wir proben immer alle zusammen in unserem Proberaum. Im Wesentlichen besteht eine unserer Bandproben aus drei Teilen. Zuerst spielen wir die Songs, dann machen wir eine Pause, in der wir vor allem unsere Bandangelegenheiten besprechen und spielen schließlich nochmal. Allerdings treffen wir uns auch außerhalb der Proben regelmäßig, weil wir eben auch einfach gute Freunde sind.
9. Last but not least hinterlasst bitte noch eine Botschaft an eure Freunde und Fans!
Jörg: Wir bedanken uns bei euch für eure Unterstützung und eure Treue. Wir hoffen euch demnächst bei einem unserer Konzerte zu sehen und freuen uns darauf mit euch abrocken zu können. Zum Schluss möchten wir gerne noch einen Gruß an Sleaszy Rider Records ausrichten und sagen: FUCK YOU!
Vielen Dank für das Interview. Ich wünsche euch eine rockige Zeit, und hoffe dass wir uns bald mal live sehen.
lieben Gruß Susi
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