Interview: FERDY DOERNBERG

Hallo Ferdy, wie geht es dir? Ich grüße dich und freue mich auf das Interview mit dir.

1. Zurzeit bist du mit Matt Gonzo Röhr und seiner BLITZ UND DONNER Tour unterwegs. Wie sind die Reaktionen deiner Fans?

Ferdy: Eigentlich sehr positiv ! Da ich ja in vielen verschiedenen Genres unterwegs bin, kann natürlich nicht jeder etwas mit all den Dingen, die ich so mache, anfangen - aber ich bin erstaunt darüber, wie tolerant so mancher Fan doch ist ! Aber wichtiger als das was "meine" Fans ( oder eher die Fans der Bands, in denen ich sonst so spiele - ich bin ja nicht Bon Jovi!!!) so sagen, ist ja, daß die Fans von Matt zufrieden sind - und das ist definitiv der Fall !!!

Die Tour läuft wirklich super ! Teilweise gibt es absolut euphorische Reaktionen ! Musikalisch bieten wir von Jazzrock-Instrumentals bis zu den großen Hits von Matt´s ehemaliger Band, den Böhsen Onkelz, eine sehr große Palette vielschichtiger Musik, die aber auf der Bühne zu einer Einheit verschmilzt - auch Dank Matt´s sehr natürlicher und gar nicht aufgesetzter Art ! Es macht wirklich unheimlich viel Spaß !!

2. Waren Matt und du schon vorher befreundet oder wie kam es zur Zusammenarbeit mit ihm?

Ferdy: Ja, wir hatten uns vor ein paar Jahren kennengelernt und angefreundet und daraus entstand dann die Idee der musikalischen Zusammenarbeit ! Matt ist in meinen Augen einer der authentischsten und unterbewertetsten Rockgitarristen in Deutschland, der uebrigens auch ein hervorragender Jazzgitarrist ist - ein toller Songwriter ohne Scheuklappen und dazu noch ein absolut angenehmer Mensch ! Es macht mega-viel Spaß, mit ihm zusammenzuarbeiten ( das gilt natürlich auch für die anderen Bandmitglieder Michael Ehré und Mike Mandel ).

3. Bis zum 29.10.2011 bist du noch mit Matt unterwegs. Mit Axel Rudi Pell bist du in 2012 wieder unterwegs. Deine Frau spielt ebenfalls in einer Band und hat Auftritte. Wie bekommt ihr das eigentlich alles unter einen Hut?

Ferdy: Warum sollte das nicht gehen ? Das funktioniert doch bei anderen auch gut... Ich finde es sehr angenehm, daß Anke auch Musikerin ist, da sie dadurch viel besser damit umgehen kann. Früher lief es ja immer darauf hinaus, daß irgendwann einmal der Satz fiel : "Du kannst jetzt wählen : Die Musik oder ich !" - und das war in meinem Falle dann leider eben doch immer die Musik. Ich mache ja auch durchaus noch deutlich mehr - Studiojobs, Solo-Gigs, Rough Silk ! Das ist schon aufwendiger ! Direkt eine Woche nach der "Gonzo"-Tour spiele ich zum Beispiel 3 Tage lang auf der Musik Produktiv-Hausmesse für die Firma Höfner, deren Gitarren ich endorse und habe dort auch 3 Solokonzerte - da kommt Anke z.B. mit ! Bei einigen Gigs der "Gonzo"-Tour waren Nikki Puppet auch Vorgruppe - da haben wir uns ja auch sehen können. Wichtig ist, daß jeder ein eigenes Leben führt und sich selbst beschäftigen kann und nicht nur darauf wartet, vom Partner "unterhalten" zu werden. Das führt dann immer zu Spannungen. Ein anderer wichtiger Faktor ist gegenseitiges Vertrauen - da Anke ja aus eigener Erfahrung weiss, wie ( un-)glamourös ein Backstagebereich nun mal ist und dass dort mitnichten nackte Groupies auf den Musiker ihres Vertrauens warten, sondern eher ungeheizte pilzbefallene Duschen und ( ungeduschte ) Roadies, ist da der Eifersuchtsfaktor halt nicht so hoch ! Klar, wo ein Wille ist, ist ein Weg - aber da hat der gemeine Handlungsreisende in der Hotelbar wahrscheinlich mehr Gelegenheiten als ein Musiker, der direkt nach dem Gig kurz duscht und dann ist 2 Stunden später, wenn die Crew gepackt hat ja ohnehin Abfahrt in die nächste Stadt ! Ausserdem muss ich sagen : Selbst wenn ich Single wäre – für mich persönlich ist diese Groupie-Kultur nichts. Man muss halt nur kucken, wer im dem Club gestern gespielt hatte, dann weiß man auch, wo die Frau war. Nee, das ist nicht meine Welt (lacht). Ich betrachte das lieber aus der Ferne und schreibe dann Songs und schmunzele drüber.

4. Hast du noch ein paar Solo-Projekte, denen du dich derweil widmest?

Ferdy: Na klar ! Eine neue Solo-CD ist schon fast fertig - davor gibt es noch eine Zusammenstellung neuer Versionen von Songs, die es als "Metal-Versionen" bereits gab, die ich jetzt aber in "stripped-down-Versionen" auf einer weiteren Solo-CD namens "A bridge to Dobroland" veröffentlichen werde - diese CD erscheint uebrigens noch in idesem Jahr!

5. Wie schaut es mit deiner Band ROUGH SILK aus? Kannst du uns schon etwas über das neue Album: "The Good, The Bad & The Undead" verraten?

Ferdy: Ja, die CD ist fertig und kommt im Januar über Rebellion-Records auf den Markt, nachdem wir leider schlechte Erfahrungen bzgl. diverser Labelgeschichten machen mussten !

6. Was hat sich derweil seit dem letzten Release alles bei Rough Silk getan und/oder verändert?

Ferdy: Besetzungsmäßig nichts - alles beim Alten !!! Allerdings hat die Rough Silk-Familie Zuwachs bekommen : André wurde Vater und Alex´ Frau ist gerade hochschwanger ! Ausserdem ist leider André ´s Vater Uwe Hort, der ein großer Unterstützer der Band war und uns sehr viel als Fahrer und "Mann für alles" unterstützt hat, genz unerwartet verstorben - ihm haben wir die neue CD gewidmet !

7. Knüpft euer Werk eher an die letzten Scheiben an oder müssen wir uns auf komplett andere Töne einstellen?

Ferdy: Nee - im Großen und Ganzen knüpft sie schon dort an - allerdings gibt es natürlich bei Rough Silk schon von Anfang an viel Raum für Experimente ! Das setzt sich natürlich auf der neuen CD fort - ein Song, "Black Resurrection" ist fast schon "Jazz-Metal" - ein anderer, "when fist meets" ist ein Tango mit Akkordeon - aber auch mit Judas Priest-artigen Gitarrenparts - abgefahrener Song !!! Ich denke, Rough Silk haben es als eine der wenigen Bands geschafft, einen eigenen Stil zu entwickeln, der bereits im Bandnamen manifestiert wird : . "Rough" steht für die teilweise sehr harten trashigen und im Riffbereich sogar Hardcore- und Death Metal-beeinflussten Metaleinflüsse und "Silk" für die untypischen leisen Töne, Singer/Songwriter-Elemente und Pianoparts. Es gab ja immer viele Lineup-Wechsel in der Band und der Stil war immer das Bestimmende. Ziemlich harte Metal-Einflüsse, und die kamen bei Rough Silk doch immer schon aus dem Thrash- und Hardcore-Bereich. Wir haben ja auch Death Metal, zum Beispiel teilweise auf der „Beyond The Sundown“, da ist auch sehr viel Morbid Angel-Einfluss drin – und dann im Gegensatz dazu Klavier-Gesangs-Parts, die eher so Billy Joel- und Bruce Springsteen-beeinflusst waren. Die Mischung daraus ist ja doch recht einzigartig. Aber andererseits war genau das unser Problem: Wir waren halt nicht so leicht in irgend eine Kategorie einzuordnen. Und sind es nach wir vor nicht. Irgendwer schreibt halt Power Metal, aber warum ist dann plötzlich ein Klavier drin, das ist ja scheiße... das ist wahrscheinlich der Fluch des eigenen Stils. Einerseits heißt es immer, es ist schön, wenn 'ne Band originell ist und nen eigenen Stil entwickelt. Andererseits will doch gerade heute jeder seine kleine Schublade haben, wo er eine Band eintüten kann und wenn das nicht so leicht funktioniert, dann heißt es gleich : "Die sind ziellos, haben keine rote Linie !!" und so was. Dabei haben wir eigentlich 'ne sehr klare Linie, nämlich gerade den Kontrast. Aber viele sehen das gar nicht. Die sehen nur, dass da ein melodiöser Teil ist und im nächsten Moment wir rumgebrüllt, das passt halt nicht. Entweder hat man das Glück, dass man auch so großen Erfolg hat, dass man als stilprägend bezeichnet wird und eine eigene Schublade aufmacht, die dann vielleicht sogar andere Leute noch kopieren. Und wenn man nicht sooo erfolgreich wird, dann heißt es einfach :"Och, die haben keinen roten Faden !" Das ist irgendwie dummes Zeug ! Aber gut, in erster Linie machen wir das ja schon aus künstlerischen Gründen.

8. Dein Solo Album Travelling Light aus 2009, ein Spitzenwerk. Gedenkst du bei Zeit und Ideen demnächst wieder an einer Solo-Scheibe zu arbeiten - oder bist du zeitlich eher eingeschränkt und konzentrierst dich auf andere Projekte/Dinge?

Ferdy: Nee - ich habe meine neue Solo-CD schon halb fertig. Vorher - noch in diesem Jahr - wird es eine weitere Solo-CD namens "a bridge to Dobroland" geben, die mehr eine Sammlung von Songs ist, die ursprünglich eher in die Singer/Songwriter-Richtung gingen und dann als Metal-Songs auf u.a. Rough Silk-CD´s landeten und die gibt es nun in "de-metalized"-Versionen auf der neuen CD zusammen mit drei ganz neu geschriebenen Songs ! Diese CD wird es aber hauptsächlich bei meinen Konzerten geben - und bei Rebellion-Records - ich sehe sie aber nicht als meine reguläre neue Solo-CD an ! Diese ist aber auch schon halbfertig und wird im nächsten Jahr erscheinen. Grundsätzlich findet man als Künstler natürlich immer sein neuestes Werk am Besten. So geht´s mir natürlich auch mit der neuen CD, die eher wieder ein bischen "ländlicher" ausfallen wird, nachdem "travelling light" - im Gegensatz zu „…`till I run out of road“, der mehr eine Mischung aus Folk-Rock, Brit-Pop und Singer/Songwriter-Material war – meiner Meinung nach ein gewisses Großstadt-Flair aufweist - wohl auch dadurch bedingt, dass Teile der neuen CD in New York aufgenommen wurden ( ja, das ist auch New York auf dem Cover ! ), was einen ziemlichen Einfluß hatte. So finden sich auf der neuen CD neben vielen Elementen des Vorgängers auch Jazz- und Soul-Einflüsse, die es so auf dem Vorgänger eher nicht gab - aber eben auch vermehrt wieder erdige Slidegitarren, etc. Auch die Trompete und das akustische Piano und hatten auf "travelling light" ja deutlich mehr Raum und Funktion als auf „…`till I run out of road“ - das wird sich auch weiter fortsetzen ! Ich denke, das ist dafür verantwortlich, dass die CD in einigen Reviews die als sehr "amerikanisch" empfunden wurde. Ich persönlich denke aber immer noch, dass es auch viele britische Momente auf der CD gibt – so habe ich nach wie vor viele klassische Modulationen und „Beatles-Harmonien“ benutzt und meine Vorbilder an der – natürlich eher amerikanisch geprägten – Slide-Gitarre sind dann auch oft eher Engländer oder Iren wie z.B. David Gilmour, George Harrison, Chris Rea, Rory Gallagher und natürlich Jeff Beck, der auch einer meiner Haupteinflüsse als „Nicht-Slide-Gitarrist“ ist, als viele der – natürlich auch großartigen - amerikanischen Bluesleute. Ich denke, auch in den Texten ist sehr viel britischer Humor und Sarkasmus enthalten. Ich bin ja auch Halb-Engländer und denke, das sollte ich auch nicht verleugnen und nicht versuchen, „Coca-Cola nach Amerika zu verkaufen“.

Nichtsdestotrotz mag ich aber alle meine Solo-CD´s immer noch sehr gerne. Ich habe letztens erst wieder die allererste Solo-CD "Just a piano an a handful of dreams" gehört und war doch positiv überrascht. Allerdings finde ich im Nachhinein, daß die ersten beiden Solo-CD´s doch eher etwas zerfahren wirken, während die letzten beiden in sich deutlich geschlossen wirken.

9. Aktuell überall heiss-diskutiert "Pay to Play". Was sind so deine Erfahrungen und Erlebnisse diesbezüglich?

Ferdy: – „I officially declare myself an enemy of the music business“ – klarer geht´s ja kaum – oder ?

Hier geht es zum Beispiel darum, dass in den größeren Medien alles nur noch auf Bestechung ( z.B. durch das Buchen von Anzeigen ) basiert und nicht mehr auf der Qualität von Musik.

Ich bin der Meinung, dass es nicht wirklich eine schlechte Sache ist, dass das Musikbusiness derartig den Bach runter geht, da sich das Ganze a) verselbstständigt hat und sich b) hinterher die Spreu vom Weizen trennen wird – d.h. wer in der Lage ist, ohne viel Technik, Tourbus, Crew und Aufwand live zu spielen und sich auch nicht zu schade ist, sein Equipment selbst aufzubauen, wird auch weiterhin spielen können, da es immer Musik geben wird – die selbsternannten „Rockstars“ und vor allem die „Businessparasiten“ hingegen werden es nicht mehr ganz so leicht haben. Das Musikbusiness, wie es jetzt existiert, wird sich gehörig verändern unter anderem wegen des Internets. Das wird von allen bejammert - ich sehe das aber eigentlich als eine gute Sache an, da sich damit auch die Spreu vom Weizen trennen wird.

Dieses Überangebot, das wir zur Zeit haben, ist doch Wahnsinn. Jeden Monat erscheinen ungefähr 350 CD´s zum Beispiel nur im Metal-Bereich - wer soll denn das alles kaufen ? Und das Schlimme daran ist, daß die Hälfte der Bands nur Plastik sind. Projekte, bestehend aus 2 Typen und einem Drumcomputer, die sich für´s Photo ein paar Langhaarige dazugenommen haben, brav das obligatorische Schwert hochhalten und natürlich nie auch nur ein einziges Konzert gespielt haben.

Die wirklich guten und talentierten neuen Bands gehen zwischen diesen ganzen Retortenbands natürlich unter, wenn sie nicht wirklich viel Glück bzw. viel Geld in der Hinterhand haben. Ich selbst habe mich noch nie am "Pay to play"-System beteiligt und spiele trotzdem sehr viel solo - ich habe schon mehrere Touren solo im Vorprogramm gespielt u.a. mit Jeff Kollman, John Wesley Harding, Nils Lofgren, Joseph Parsons und Jason Ringenberg - ausserdem spiele ich - wenn ich nicht auf Tour bin - durchnittlich 1 - 2 Solo-Konzerte pro Woche - meistens in Kulturzentren - auch gerne bestuhlt - denn dann hören die Leute besser zu - was bei einem Akustikkonzert ja duchaus Sinn macht. Ich spiele meistens ganz alleine und wechsele dann zwischen Klavier und Slidegitarre hin- und her. Teilweise spiele ich aber auch spezielle Shows mit Anke am Kontrabass und Mike Mandel von Rough Silk als Trio - manchsmal auch mit Mike als Duo - je nach Lage und Budget.

Wie vorhin schon gesagt, bin ich der Meinung, daß die Krise im Musikbusiness nicht wirklich nur etwas Schlechtes darstellt. Natürlich gibt es deutlich weniger Unterstützung seitens der Plattenfirmen - aber ich bin sowieso ein großer Fan des "Do-it-yourself-Prinzips". Dafür sind sich viele gerade im Metal-Bereich zu fein - aber mit meinen Solosachen fahre ich auch jedes Wochenende irgendwohin, baue meinen Kram selbst auf, spiele die Show, baue selbst wieder ab und fahre zum nächsten Gig. In Amerika ist das - ausser bei den ganz großen Acts - gang und gäbe - aber hier haben alle noch diese Business-Brille auf und wenn man dann zu einem Konzert geht und 2 Nightliner vor der Tür stehen, im Club ungefähr 20 Leute mit Tourpässen rumstehen aber nur 40 zahlende Gäste, dann fragt man sich doch, wie zur Hölle sich das denn finanzieren soll !!! Da wird es in den nächsten Jahren ein großes Umdenken geben müssen.

Entscheidend sind aber auch die Beweggründe dafür, Musiker zu werden. Max Weinberg (der Drummer von Bruce Springsteen, mit dem ich mal die Ehre hatte, spielen zu dürfen) sagte mal zu mir : „Some are in it for the lifestyle – and some for the music – that´s the difference !“ - und das ist der Knackpunkt - aufgrunddessen habe ich schon die Hoffnung, daß sich das Musikbusiness durch die große Krise gesundschrumpfen wird !

10. Bitte hinterlasse noch eine nette Botschaft an all meine Leser.

Ferdy: Ich vermeide jetzt mal alle Klischees wie z.B. "Rock on !!!" und sage stattdessen lieber mal : "Be openminded !!" - es gibt sehr viel gute Musik fernab der Schubladen zu entdecken ! Ich höre privat fast alles von Jazz über Folk/Blues/Singer-Songwriter-Sachen bis hin zu Punkrock und wirklich hartem Zeug. Ich habe auch kein Problem mit gutgemachter Popmusik.

Wenn Metal, dann höre ich persönlich eher wirklich harte Musik wie z.B. Trash, Hardcore und Death Metal - ich finde, daß Metal eine Stilrichtung ist, die mit ( durchaus positiver ) Agression zu tun hat und irgendwo "wehtun" muß - deshalb kann ich mit dem , was heute Powermetal genannt wird, auch nicht ganz so viel anfangen. Für mich sind das oft eher Schlager oder Kinderlieder mit Doppelbass darunter.

Die klassischen US-Powermetalbands wie z.B. Armored Saint oder Lääz Rockit meine ich damit aber nicht - das war eine ganz andere Baustelle und eben wirklich coole Bands ! Natürlich liebe ich auch nach wie vor die ganzen klassischen Alben der NWOBHM, klassischen Hardrock und auch die ganzen großen Ami-Bands der 70er und 80er. Aber in diesem Bereich kommen irgendwie keine interessanten neuen Bands mehr zu Tage.

Ich finde, daß die interessanteren neueren Alben eher aus dem Bereich Hardcore (z.B. die letzte Agnostic Front, die neue Sick Of It All oder Bloodclot!), Trash ( die letzte Slayer-CD, Testament und die neue Machine Head waren z.B. der Hammer !) und Death-Metal (z. B. die letzten CD´s von Cannibal Corpse und Deicide ) oder aus dem eher abgefahrenen Bereich (z.B. die neue Morbid Angel-CD, die ja viele hassen - ich aber supercool finde ! - oder die neue Rob Zombie-CD ! ) kommen.

Wenn man heute guten melodiösen Hardrock hören möchte, muß man sich ja eher bei den ganzen moderneren Countryrock-Leuten aus Nashville wie z.B. Toby Keith, Dierks Bentley, Montgomery Gentry oder Big & Rich umhören - nicht umsonst sind ja viele Musiker aus der alten LA - Szene inzwischen nach Nashville ungesiedelt und spielen heute auf eben diesen Platten - z.B. Dann Huff von Giant. Die meisten alten Hardrockbands bringen - wenn es sie überhaupt noch gibt - ja nur noch wirklich schlechte Alben heraus oder veröffentlichen alte Demos mit Drumcomputer als "neue CD" um die Kassen mal wieder etwas aufzufüllen. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel (wie z.b. die neue Night Ranger-CD oder die letzte Stan Bush-Scheibe. )

To make a long story short : Ich bin - was Musik angeht - ziemlich offen und habe eigentlich gar keine "Lieblingsmusikrichtung"......... - frei nach den "Blues Brothers" : "Country AND Western" !!!!

Vielen Dank für das Interview! Hope to see you soon. Alles Gute weiterhin wünscht dir,
Susi

Website: www.ferdydoernberg.de

© 24.10.2011 by Rocket Queen *Promotion*